Warum Kunststofffenster so beliebt sind
Moderne Kunststoffprofile bestehen aus mehreren Hohlkammern, die wie ein Wärmepolster wirken, und werden innen mit Stahl verstärkt. Zusammen mit einer Dreifachverglasung erreichen sie sehr gute Dämmwerte – zu einem Preis, der in der Regel unter dem vergleichbarer Holz- oder Aluminiumfenster liegt.
- Wärmedämmung: Mit Dreifachverglasung sind Uw-Werte von 0,9 W/(m²K) und besser üblich – je nach System und Glas. Damit erfüllen Kunststofffenster auch die Anforderungen gängiger Förderprogramme.
- Pflegeleicht: Kein Streichen, kein Lasieren. Gelegentliches Reinigen und ein paar Tropfen Öl für die Beschläge genügen.
- Vielfältige Optik: Neben klassischem Weiß gibt es Dekorfolien in Holzoptik, Grau- und Anthrazittönen – innen und außen auch unterschiedlich.
- Langlebig: Hochwertige Profile sind witterungsbeständig und behalten über Jahrzehnte Form und Funktion.
- Recyclingfähig: Alte PVC-Fensterprofile lassen sich sortenrein zurückgewinnen und zu neuen Profilen verarbeiten.
Die Systeme, mit denen wir arbeiten
Wir verbauen Profilsysteme mehrerer etablierter Hersteller. Der Grund ist einfach: Nicht jedes System passt zu jedem Haus. Mal kommt es auf eine besonders schmale Ansicht an, mal auf maximale Dämmung, mal auf ein bestimmtes Dekor.
- Salamander
- Profilsysteme aus dem bayerischen Türkheim mit Fokus auf hohe Wärmedämmung und schlanke, moderne Optik.
- Kömmerling
- Traditionsmarke aus Pirmasens mit langer Erfahrung im Kunststofffensterbau.
- GEALAN
- Profile aus Oberfranken, gefertigt mit hohem Recyclinganteil im Profilkern und Ökostrom.
- aluplast
- Fenstersysteme aus Karlsruhe mit großer Auswahl an Farben und Oberflächen.
- REHAU
- Fensterprofile des international tätigen Polymerspezialisten – solide Systeme für Neubau und Sanierung.
Ausstattung nach Wunsch
- Verglasung: Dreifach-Wärmeschutzglas als Standard, dazu Schallschutzglas für laute Lagen, Sicherheitsglas für das Erdgeschoss und Ornamentglas für Bad und WC.
- Öffnungsarten: Dreh-Kipp, zweiflügelig mit oder ohne Mittelpfosten (Stulp), Kipp-Oberlichter, Festverglasungen sowie Schiebe- und Hebe-Schiebe-Türen.
- Farben: Weiß oder Dekorfolien in Holz- und Unifarben – innen und außen auch unterschiedlich.
- Sprossen: aufgesetzt, glasteilend oder im Scheibenzwischenraum – wichtig für ein stimmiges Bild an Altbaufassaden.
- Extras: Sicherheitsbeschläge, abschließbare Griffe, Rollläden und Insektenschutz.
Für welche Häuser eignen sich Kunststofffenster?
Für die allermeisten: Einfamilien- und Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser und Wohnungen, Neubau wie Sanierung. Bei Altbauten mit Stuckfassade und feiner Sprossenteilung oder unter Denkmalschutz prüfen wir mit Ihnen, ob Holzfenster die bessere Wahl sind – bei denkmalgeschützten Gebäuden schreibt das Denkmalschutzamt häufig Holz vor.