Ratgeber: Fragen rund ums Fenster
Die Fragen, die uns Hausbesitzer und Wohnungseigentümer in Hamburg am häufigsten stellen – kurz und verständlich beantwortet.
Planung & Entscheidung
Wann lohnt sich ein Fenstertausch?
Typische Anzeichen sind Zugluft, beschlagene Scheibenzwischenräume, Kondenswasser an Rahmen und Laibungen, schwergängige Beschläge und deutlich hörbarer Lärm. Fenster aus den 1990er-Jahren oder älter verlieren oft ein Vielfaches an Wärme im Vergleich zu heutigen Fenstern. Mehr dazu auf unserer Seite Fenster austauschen.
Kunststoff, Holz oder Aluminium – was passt zu meinem Haus?
Kunststoff ist der vielseitige, preisbewusste Standard. Holz passt zu Altbau und Landhaus und ist im Denkmalschutz oft Pflicht. Aluminium ist die Wahl für große Glasflächen und moderne Architektur. Holz-Alu verbindet beides: innen Holz, außen eine pflegeleichte Aluminiumschale. Details finden Sie bei Kunststoff, Holz & Holz-Alu und Aluminium.
Zweifach- oder Dreifachverglasung?
Für Wohnräume empfehlen wir heute fast immer Dreifachverglasung. Sie dämmt deutlich besser, die Scheibe fühlt sich innen wärmer an, und am Glasrand bildet sich seltener Kondenswasser. Für eine Förderung ist sie praktisch Voraussetzung. Zweifachverglasung kann in unbeheizten Räumen wie Garage oder Keller ausreichen.
Was bedeutet der Uw-Wert?
Der Uw-Wert (w für „window“) gibt an, wie viel Wärme durch das gesamte Fenster – Rahmen und Glas – verloren geht. Je kleiner der Wert, desto besser dämmt das Fenster. Ältere Isolierglasfenster liegen oft bei rund 2,7 W/(m²K), moderne Fenster mit Dreifachverglasung bei etwa 0,7 bis 0,9 W/(m²K).
Brauche ich eine Genehmigung für neue Fenster?
Im Einfamilienhaus in der Regel nicht, solange sich das Erscheinungsbild nicht wesentlich ändert. Anders bei Denkmalschutz und in Gebieten mit Erhaltungsverordnung – dort ist meist eine Genehmigung nötig. In Eigentumswohnungen gehören Fenster in der Regel zum Gemeinschaftseigentum; über den Austausch entscheidet dann die Eigentümergemeinschaft. Klären Sie das vor der Auftragsvergabe – wir liefern gern die technischen Unterlagen für den Beschluss.
Austausch & Montage
Wie lange dauert der Austausch?
Ein Standardfenster ist meist in wenigen Stunden getauscht, ein Einfamilienhaus in der Regel in ein bis zwei Tagen. Wir arbeiten Raum für Raum, sodass jedes Zimmer am Abend wieder geschlossen ist.
Kann man Fenster auch im Winter tauschen?
Ja. Weil jedes Fenster zügig ausgebaut und das neue direkt eingesetzt wird, kühlen die Räume kaum aus. Nur bei starkem Frost lassen sich manche Dicht- und Klebstoffe nicht verarbeiten – dann stimmen wir den Termin entsprechend ab.
Gibt es beim Fenstertausch viel Schmutz?
Etwas Staub lässt sich beim Ausbau nicht vermeiden. Wir decken Böden und Möbel im Arbeitsbereich ab und hinterlassen die Räume besenrein. Je nach Einbausituation sind innen anschließend kleinere Putz- oder Malerarbeiten an den Laibungen nötig, die üblicherweise ein Maler übernimmt. Ob das bei Ihnen der Fall ist, sagen wir Ihnen vorher.
Was passiert mit meinen alten Fenstern?
Darum kümmern wir uns: Ausbau und fachgerechte Entsorgung der alten Fenster sind bei uns inklusive. Glas, Kunststoff und Metall werden dabei getrennt und, wo möglich, recycelt.
Kann ich Rollläden gleich mit erneuern?
Ja, das ist sogar sinnvoll – Anschlüsse und Rollladenkästen lassen sich so in einem Zug sauber herstellen. Rollläden, Insektenschutz und Sicherheitstechnik gehören ebenfalls zu unserem Angebot, mehr dazu auf peitz-bauelemente.de.
Nach dem Einbau
Muss ich nach dem Fenstertausch anders lüften?
Ja. Neue Fenster sind deutlich dichter, deshalb muss die Feuchtigkeit aus Kochen, Duschen und Atmen gezielt hinaus. Lüften Sie mehrmals täglich einige Minuten mit weit geöffneten Fenstern. Werden mehr als ein Drittel der Fenster getauscht, ist nach DIN 1946-6 ein Lüftungskonzept erforderlich – wir sprechen das bei der Beratung an.
Wie pflege ich meine neuen Fenster?
Rahmen und Glas mit Wasser und mildem Reiniger säubern, keine Scheuermittel verwenden. Dichtungen einmal im Jahr reinigen und mit einem Pflegestift geschmeidig halten. Die Beschläge freuen sich über ein paar Tropfen säurefreies Öl an den beweglichen Teilen. Holzfenster brauchen zusätzlich gelegentlich ein Pflegemittel für die Oberfläche.
Was tun, wenn ein Fenster klemmt oder schwer schließt?
Meist muss nur der Flügel nachgestellt werden – das ist schnell erledigt. Rufen Sie uns an, wir kommen vorbei.
Sie planen neue Fenster?
Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Vorhaben. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag für Beratung und Aufmaß bei Ihnen vor Ort.